Gestaltungselemente
- Indizes und Ziffern: gedruckt oder als aufgesetzte, appliziert gefertigte Elemente.
- Zeiger: Form und Länge müssen zu Indizes und Durchmesser passen.
- Logo und Schriftzüge: Position, Größe und Ausführung, etwa gedruckt oder appliziert.
- Datumsfenster und Hilfszifferblätter: ihre Lage ergibt sich aus dem gewählten Werk.
- Leuchtmasse: auf Zeigern und Indizes für die Ablesbarkeit im Dunkeln.
Oberflächen
| Ausführung | Wirkung |
|---|---|
| Matt oder lackiert | Ruhig, gut ablesbar |
| Sonnenschliff | Strahlenförmiger Glanz, der mit dem Licht wechselt |
| Strukturiert oder geprägt | Muster wie Guilloché-Optik oder Waben |
| Perlmutt | Naturmaterial mit individueller Zeichnung je Stück |
| Steinbesatz | Schmuckuhr-Charakter, mehr Aufwand in der Fertigung |
Worauf es bei der Logoplatzierung ankommt
Das Logo sollte erkennbar sein, ohne die Ablesbarkeit zu stören. Üblich ist die Position unter der Zwölf. Feine Linien und sehr kleine Schriften lassen sich nicht in jeder Druckqualität sauber wiedergeben; Ihre Logodaten sollten deshalb früh geprüft werden. Bei Naturmaterialien wie Perlmutt sind leichte Unterschiede zwischen Stücken normal und sollten im Referenzmuster beschrieben werden.
So handhaben wir das bei Aviano
Farben, Gestaltung und Logoplatzierung verbinden Wiedererkennbarkeit mit einer schlüssigen Darstellung der Zeit. Für eine Private-Label-Uhr kann ein geeignetes bestehendes Modell mit Ihrem Logo umgesetzt werden; für eine eigenständige Linie entwickeln wir Zifferblätter passend zu Gehäuse und Armband. Die Freigabe erfolgt an physischen Mustern und wird schriftlich festgehalten.
Häufige Fragen
Reicht ein Logo auf dem Zifferblatt für eine eigene Marke?
Für den schnellen Start ja. Eine eigenständige Wirkung entsteht aber erst durch Farben, Indizes, Zeiger und ein durchgängiges Konzept.
Welche Logodaten werden benötigt?
Am besten Vektordaten. Feine Details prüfen wir vorab auf ihre Umsetzbarkeit im gewählten Verfahren.
Können Zifferblätter in Firmenfarben umgesetzt werden?
Grundsätzlich ja. Farbtöne werden am Muster freigegeben, weil sie auf Metall und unter Glas anders wirken als auf Papier.