Drei Wege zur eigenen Uhr
| Weg | Was angepasst wird | Aufwand |
|---|---|---|
| Logo-Uhr | Bestehendes Modell mit Ihrem Logo auf Zifferblatt oder Boden, eigene Verpackung | Gering, schnellster Weg |
| Angepasstes Modell | Zusätzlich Farben, Zifferblatt, Zeiger oder Armband | Mittel |
| Eigene Kollektion | Eigenes Design inklusive Gehäuse und Ausstattung | Hoch, höchste Eigenständigkeit |
Was vorab geklärt werden sollte
- Zielgruppe und Vertriebskanal: stationärer Handel, TV-Shopping oder Onlineshop?
- Rolle im Sortiment: Einstieg, Geschenkartikel oder Markenbotschafter?
- Zielpreislage und Mengen: Sie bestimmen Werk, Glas, Gehäusematerial und Fertigungsweg.
- Technik: Werk, Funktionen und Wasserdichtigkeit.
- Verantwortung: Wer ist rechtlicher Hersteller und kümmert sich um Kennzeichnung, Batterievorgaben und Dokumentation?
Herkunftsangaben mit Bedacht
Ein Firmensitz in Deutschland bedeutet nicht automatisch, dass eine Uhr als „Made in Germany“ beworben werden kann. Herkunftsangaben sollten zur tatsächlichen Fertigung passen und vor der Verwendung geprüft werden.
So handhaben wir das bei Aviano
Als Uhrenhersteller für Auftragskollektionen unterstützt Aviano Handelsketten, TV-Shops, D2C-Brands und E-Commerce-Player beim Aufbau einer eigenen Uhrenlinie. Über Aviano Studio erhalten Sie einen zentralen Ansprechpartner. Wir koordinieren Materialbeschaffung, technische Komponenten und Produktion über unser Fertigungsnetzwerk in Europa und Asien und übernehmen als rechtlicher Hersteller die Produkt- und Compliance-Verantwortung; Ihre Marke bleibt bei Ihnen. Die Erfahrung aus unseren eigenen Uhrenmarken Rhodenwald & Söhne, Spears & Walker und Christelle sowie aus den Uhren von Glanzstücke München fließt ein, ohne Ihrer Marke eine fremde Handschrift vorzugeben.
Häufige Fragen
Welche Mindestmenge gilt für eine eigene Uhrenlinie?
Eine einheitliche Mindestmenge gibt es nicht. Sie hängt von Modell, Komponenten und Entwicklungsaufwand ab und wird nach dem Briefing geklärt.
Wie lange dauert eine Private-Label-Uhrenkollektion?
Vom Briefing bis zur Auslieferung typischerweise drei bis sechs Monate, abhängig von Materialien, Menge und Komplexität.
Kann eine Modemarke um Uhren ergänzt werden?
Ja. Ausgangspunkt sind Markenidentität, Zielgruppe und die Rolle der neuen Kategorie im Sortiment.